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Rezension: Girls On The Edge (Mädchen am Limit)

Rezension: Girls On The Edge (Mädchen am Limit)

Leonard Sax erläutert in seinem neuesten Buch, was Mädchen in die Krise treibt. Als Leonard Sax, Arzt, Psychologe und einer der Verfechter getrennt geschlechtlicher Erziehung, im Jahr 2005 sein Buch mit dem Titel "Boys Adrift, (Jungen im Abseits)" herausbrachte, waren viele überzeugt, dass Jungen einfach schwerer erziehbar und schlechter sozialisierbar sind. Die Mädchen machen ihre Sache gut, so sagten die Leute, mit Blick auf deren schulische Leistungen, aber die Jungen haben große Probleme. Mit seinen 15 Jahren Erfahrung als praktischer Arzt ist Sax überzeugt, dass diese Meinung falsch ist. Sicher sind Mädchen oft ehrgeizig und strebsam, doch offenbaren sie dabei vielfach Züge von Besessenheit, die in sich ebenso schlecht sind, wie der Rückzug der Jungen in ihr Zimmer bei Baller-Spielen und Porno-Konsum.

Babys

Babys

Vier Neugeborene aus vier unterschiedlichen Kulturkreisen: Ponijao aus Namibia, Bayar aus der Mongolei, Mari aus Japan und Hattie aus den Vereinigten Staaten stehen im Mittelpunkt des Dokumentarfilmes „Babys“ von Thomas Balmès. Der französische Regisseur, selbst Vater von drei Kindern, begleitet sie etwa ein Jahr lang, von der teilweise schweren Geburt bis zu den ersten Schritten der neuen Erdbewohner.

Inception

Inception

Mehr als ein Jahrzehnt ist es her, dass mit „Matrix“ (1999) die Wachowski-Brüder einen Spielfilm schufen, der wie kaum ein anderer zuvor Action- und Thesenkino miteinander verknüpfte. Denn der Film von Andy und Lana (Larry) Wachowski kleidete die Frage nach der Realität dessen, was wir Wirklichkeit nennen, in ein modernes Gewand. „Matrix“ ließ sehr unterschiedliche Lesarten zu, weil handfeste Action und intellektueller Unterbau nicht nur das auf den ersten Blick instabile Gleichgewicht hielten, sondern darüber hinaus eine echte innere Einheit eingingen. „Matrix“ zeichnete sich insbesondere durch den ständigen Wechsel zwischen der realen und der alternativen Welt einer als „Matrix“ bezeichneten Computersimulation aus.

Toy Story 3

Toy Story 3

Mit „Toy Story“ begann vor fünfzehn Jahren eine der innovativsten Entwicklungen in der neueren Filmgeschichte. Als John Lasseter 1995 beim ersten Langspielfilm der Animationsschmiede „Pixar“ Regie führte, wurde „Toy Story“ der erste vollständig computeranimierte Spielfilm. Damit leitete John Lasseters Film die Geburt des im Unterschied zum zweidimensionalen Zeichentrickfilm von Anfang an dreidimensional angelegten Animationsfilms ein.

Micmacs – Uns gehört Paris

Micmacs – Uns gehört Paris

Manche Kinofilm-Drehbücher verknüpfen die erzählte Story mit der Lebensgeschichte der Hauptperson dadurch, dass ein in der Vergangenheit zurückliegendes, für die Entwicklung der Figur aber entscheidendes Ereignis in einer Art Prolog dargestellt wird. Dieses Prinzip wenden auch Drehbuchautor und Regisseur Jean-Pierre Jeunet und sein Mitautor Guillaume Laurant in ihrem Spielfilm „Micmacs – Uns gehört Paris“ an.

Eclipse - Bis(s) zum Abendrot

Eclipse - Bis(s) zum Abendrot

Bereits ein gutes halbes Jahr nach der zweiten Verfilmung der „Twilight“-Romane von Stephenie Meyer „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ (siehe Filmarchiv) startet im Kino der dritte Film „Eclipse – Bis(s) zum Abendrot“. Kein Wunder, nachdem der erste „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ Ende 2008, Anfang 2009 weltweit knapp 385 Millionen Dollar, der zweite Film „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ gar knapp 710 Millionen Dollar einspielte, sollte wohl möglichst schnell nachgelegt werden.

Moon

Moon

Nachdem im Bereich der „Präimplantationsdiagnostik (PID)“ genannten vorgeburtlichen Selektion durch das Urteil des Bundesgerichtshof vom 06.07.2010 der Damm gebrochen ist, werden Zukunftsszenarien in Fragen der gesamten umstrittenen Handlungsfelder der Biomedizin wieder ganz aktuell. Das Kino bemüht sie jedenfalls zurzeit in verstärktem Maße. Standen die Folgen menschlicher Eingriffe in die Genetik in den Science-Fiction-Filmen „Splice – Das Genexperiment“ (siehe Filmarchiv) und „Repo Men“ (siehe Filmarchiv) eher im Schatten einer actiongeladenen Sensationslust, behandelte sie Jaco von Dormaels „Mr. Nobody“ (siehe Filmarchiv) lediglich am Rande, so kommt mit Duncan Jones’ „Moon“ ein Science-Fiction-Film in die Kinos, der solche Fragen ganz in den Mittelpunkt stellt.

Mr. Nobody

Mr. Nobody

Der 1957 in Belgien geborene Regisseur Jaco van Dormael gehört wie etwa auch der Amerikaner Terrence Malick (geb. 1943) zum exklusiven Club der Filmregisseure, die in einem Zeitraum von Jahrzehnten lediglich ein paar Spielfilme gedreht, und es trotzdem geschafft haben, dass ihre Filme mit größter Vorfreude erwartet werden.

Für immer Shrek

Für immer Shrek

Der giftiggrüne Oger „Shrek“ kam im Jahre 2001 erstmals auf die Kinoleinwand. Als erster Animationsfilm überhaupt nahm „Shrek – Der tollkühne Held“ am internationalen Wettbewerb bei den Filmfestspielen von Cannes teil. Außerdem gewann er den Oscar in der 2002 eingeführten Kategorie „Bester Animationsfilm“.

Mammut

Mammut

Mit den Auswirkungen der Globalisierung und insbesondere mit den Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Kontinenten für die zwischenmenschlichen Beziehungen setzte sich Alejandro González Iñárritus bahnbrechender Film „Babel“ auseinander. Durch die Verknüpfung der drei unterschiedlichen Erzählstränge mittels häufiger, scharfer Schnitte wurde die Gleichzeitigkeit der Ereignisse ins Bild gesetzt.

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