Wohin steuert jetzt die Schulpolitik in NRW?

Wohin steuert jetzt die Schulpolitik in NRW?

Die vor gut 35 Jahren an einem katholischen Mädchengymnasium abiturierte Sylvia Löhrmann hat kurz nach ihrem Amtsantritt klar und deutlich gesagt, was sie als Schulministerin künftig vor hat. Nur wenige Tage nach Beginn ihrer Ministerzeit startete sie eine verbale Attacke auf die derzeit beliebteste Schulform Deutschlands: Das Gymnasium. Damit riskiert sie, 40 000 Lehrer und knapp 600 000 Schüler allein in Nordrhein-Westfalen, ihrem Heimatland, vor den Kopf zu stoßen.

Micmacs – Uns gehört Paris

Micmacs – Uns gehört Paris

Manche Kinofilm-Drehbücher verknüpfen die erzählte Story mit der Lebensgeschichte der Hauptperson dadurch, dass ein in der Vergangenheit zurückliegendes, für die Entwicklung der Figur aber entscheidendes Ereignis in einer Art Prolog dargestellt wird. Dieses Prinzip wenden auch Drehbuchautor und Regisseur Jean-Pierre Jeunet und sein Mitautor Guillaume Laurant in ihrem Spielfilm „Micmacs – Uns gehört Paris“ an.

Hamburger Bürger votieren für das Gymnasium

Hamburger Bürger votieren für das Gymnasium

Sonntag, der 18. Juli 2010 wird in die Geschichte der Bildungspolitik als ein besonderer Tag eingehen. Die Hamburger Bürgerschaft hat sich eindeutig gegen den verführerisch daherkommenden Slogan vom längeren „gemeinsamen Lernen“ gewandt. Die CDU hat ihre Quittung für die aus Koalitionsgründen aufgegebene eigene Schulpolitik bekommen. Die Eltern wollen sich das Gymnasium nicht von der Politik nehmen lassen und glauben immer weniger daran, durch strukturelle Änderungen gute Schulen schaffen zu können.

Eclipse - Bis(s) zum Abendrot

Eclipse - Bis(s) zum Abendrot

Bereits ein gutes halbes Jahr nach der zweiten Verfilmung der „Twilight“-Romane von Stephenie Meyer „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ (siehe Filmarchiv) startet im Kino der dritte Film „Eclipse – Bis(s) zum Abendrot“. Kein Wunder, nachdem der erste „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ Ende 2008, Anfang 2009 weltweit knapp 385 Millionen Dollar, der zweite Film „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ gar knapp 710 Millionen Dollar einspielte, sollte wohl möglichst schnell nachgelegt werden.

Leben ohne Sinn gibt es nicht. - Auch im Altern, Leiden und Sterben bewahrt der Mensch seine Würde.

Leben ohne Sinn gibt es nicht. - Auch im Altern, Leiden und Sterben bewahrt der Mensch seine Würde.

Ein 80-jähriger General a.D. ist mit einem metastasierenden Karzinom aus einem anderen Krankenhaus in die Klinik eingewiesen worden. Er äußert im Gespräch mit mir, wie er aus dem Leben zu scheiden gedenkt: „Herr Pfarrer, ehe es so weit ist, werde ich 'in Ehren abtreten'!“. Ich sage: “Sie wollen sich das Leben nehmen, um nicht auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein!?“ Er: „Genau, das sehen Sie richtig. Man darf nicht von anderen abhängig werden!“ Nun frage ich: „Und Ihre Frau, wenn die einen Brustkrebs hat, der so ähnlich metastasiert, die soll auch in Ehren abtreten, bevor sie auf Ihre Hilfe angewiesen ist!?“ Der General ist sichtlich verunsichert durch die Frage und antwortet dann nach einer längeren Pause: „Ich würde sie schon gerne pflegen!“

Moon

Moon

Nachdem im Bereich der „Präimplantationsdiagnostik (PID)“ genannten vorgeburtlichen Selektion durch das Urteil des Bundesgerichtshof vom 06.07.2010 der Damm gebrochen ist, werden Zukunftsszenarien in Fragen der gesamten umstrittenen Handlungsfelder der Biomedizin wieder ganz aktuell. Das Kino bemüht sie jedenfalls zurzeit in verstärktem Maße. Standen die Folgen menschlicher Eingriffe in die Genetik in den Science-Fiction-Filmen „Splice – Das Genexperiment“ (siehe Filmarchiv) und „Repo Men“ (siehe Filmarchiv) eher im Schatten einer actiongeladenen Sensationslust, behandelte sie Jaco von Dormaels „Mr. Nobody“ (siehe Filmarchiv) lediglich am Rande, so kommt mit Duncan Jones’ „Moon“ ein Science-Fiction-Film in die Kinos, der solche Fragen ganz in den Mittelpunkt stellt.

Unerlaubte Verlängerung der Ferien kostet Geld

Unerlaubte Verlängerung der Ferien kostet Geld

Immer häufiger geschieht es, bemängelt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württembergs, dass mit Schwindeleien und unwahren Entschuldigungen Eltern ihre schulpflichtigen Kinder zum Schwänzen des Unterrichts anhalten. Ohne Unrechtsbewusstsein geschieht dies mit vorgeschobenen Krankheiten vor allem, wenn es darum geht, die Ferien zu verlängern.

Mr. Nobody

Mr. Nobody

Der 1957 in Belgien geborene Regisseur Jaco van Dormael gehört wie etwa auch der Amerikaner Terrence Malick (geb. 1943) zum exklusiven Club der Filmregisseure, die in einem Zeitraum von Jahrzehnten lediglich ein paar Spielfilme gedreht, und es trotzdem geschafft haben, dass ihre Filme mit größter Vorfreude erwartet werden.

Für immer Shrek

Für immer Shrek

Der giftiggrüne Oger „Shrek“ kam im Jahre 2001 erstmals auf die Kinoleinwand. Als erster Animationsfilm überhaupt nahm „Shrek – Der tollkühne Held“ am internationalen Wettbewerb bei den Filmfestspielen von Cannes teil. Außerdem gewann er den Oscar in der 2002 eingeführten Kategorie „Bester Animationsfilm“.

Als Schüler ein Jahr in Gaztelueta (Bilbao, Spanien)

Als Schüler ein Jahr in Gaztelueta (Bilbao, Spanien)

Im Sommer 2008 wollte ich gerne ins spanische Ausland gehen. Ein Bekannter meiner Familie, der Spanier ist, sagte mir, dass er mir helfen könne, etwas zu finden; so würden die Kosten auch nicht zu hoch sein. Er selber war auf der Colegio Gaztelueta gewesen und empfahl sie mir sehr. So ging ich also nach Bilbao und an diese Schule für ein Jahr. Nach diesem einem Jahr entschied ich mich, nicht wieder nach Deutschland zurückzukommen, sondern mein Abitur dort zu machen, weil ich vergeblich nach einer gleichwertigen Schule in Deutschland gesucht hatte.