Schulpolitik

Wohin steuert jetzt die Schulpolitik in NRW?

Wohin steuert jetzt die Schulpolitik in NRW?

Die vor gut 35 Jahren an einem katholischen Mädchengymnasium abiturierte Sylvia Löhrmann hat kurz nach ihrem Amtsantritt klar und deutlich gesagt, was sie als Schulministerin künftig vor hat. Nur wenige Tage nach Beginn ihrer Ministerzeit startete sie eine verbale Attacke auf die derzeit beliebteste Schulform Deutschlands: Das Gymnasium. Damit riskiert sie, 40 000 Lehrer und knapp 600 000 Schüler allein in Nordrhein-Westfalen, ihrem Heimatland, vor den Kopf zu stoßen.

Hamburger Bürger votieren für das Gymnasium

Hamburger Bürger votieren für das Gymnasium

Sonntag, der 18. Juli 2010 wird in die Geschichte der Bildungspolitik als ein besonderer Tag eingehen. Die Hamburger Bürgerschaft hat sich eindeutig gegen den verführerisch daherkommenden Slogan vom längeren „gemeinsamen Lernen“ gewandt. Die CDU hat ihre Quittung für die aus Koalitionsgründen aufgegebene eigene Schulpolitik bekommen. Die Eltern wollen sich das Gymnasium nicht von der Politik nehmen lassen und glauben immer weniger daran, durch strukturelle Änderungen gute Schulen schaffen zu können.

Elternrecht gegen Sexualkunde in der Grundschule

Elternrecht gegen Sexualkunde in der Grundschule

Kurz vor der Landtagswahl in Nordrheinwestfalen hat die „Initiative Familienschutz“ zum Bürgerprotest gegen den Zwangs-Sexualkunde-Unterricht in den Grundschulen aufgerufen. Mit einer email an den Abgeordneten des eigenen Wahlkreises können besorgte Eltern erfragen, wie der Abgeordnete ihres Wahlkreises zum „Sexualkundezwang“ in den Grundschulen steht.

Bürger stellen der Bildungspolitik ein schlechtes Zeugnis aus

Bürger stellen der Bildungspolitik ein schlechtes Zeugnis aus

Das Institut für Demoskopie Allensbach führte im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland und des Deutschen Philologenverbandes eine Repräsentativbefragung zur aktuellen Schul- und Bildungspolitik mit insgesamt 2.262 Interviews durch, davon 436 Interviews mit Eltern schulpflichtiger Kinder, um Aufschluss über die Bewertung der Situation an den deutschen Schulen zu erhalten und Orientierungen in der aktuellen bildungspolitischen Diskussion zu bekommen.

Entscheidet die Schulpolitik über die Wahl in NRW?

Entscheidet die Schulpolitik über die Wahl in NRW?

Die Auffassungen über die beste Schulpolitik könnten unterschiedlicher nicht sein, wie sie derzeit im heißen NRW-Wahlkampf zu einem zentralen Thema werden, an dem sich die Wahl am 9. Mai letztlich entscheiden könnte. Wie sind die Positionen der einzelnen Parteien? Wie reagieren sie auf die weiter sinkenden Schülerzahlen? Was hätte der Bürger bei einer Veränderung der politischen Landschaft zu erwarten?

Klares Votum für die 4-jährige Grundschule

Klares Votum für die 4-jährige Grundschule

Der Kampf um die Primarschule (6-jährige Grundschule) seitens der Bildungspolitik und um den Erhalt des Gymnasiums ab Klasse 5 seitens vieler Eltern geht nicht nur in Hamburg weiter, wo gerade die Bürgerinitiative "Wir wollen lernen“ einen Volksentscheid vorbereitet. Ein wichtiges Argument für die 4-jährige Grundschule hat jetzt auch der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes Meidinger in die Diskussion eingebracht.

Investition in Bildung lohnt sich – auch finanziell

Investition in Bildung lohnt sich – auch finanziell

Die Bertelsmann-Stiftung legt eine Untersuchung des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung vor, nach der in der Lebensspanne der heute geborenen Kinder, also der nächsten 80 Jahre, durch unzureichende Bildung 2,8 Billionen Euro „verschenkt“ werden.

Was sagt der Koalitionsvertrag zur Bildung?

Was sagt der Koalitionsvertrag zur Bildung?

Seit dem 26.10 2009 gilt der Koalitionsvertrag, der zwischen CDU/CSU und FDP ausgehandelt wurde. Das II. Kapitel nennt sich mutig „Bildungsrepublik Deutschland – Durch gute Bildung und starke Forschung“. Welches sind die neuen, besonderen Akzente, wodurch die Koalition dieses Ziel erreichen will? Ist ihr der große Wurf gelungen?

Zweigliedriges Schulsystem für Berlin - und viele Fragen offen

Zweigliedriges Schulsystem für Berlin - und viele Fragen offen

Gerade noch rechtzeitig vor den Berliner Schulferien hat der Berliner Senat die Einführung der integrierten Sekundarschule beschlossen. Diese einschneidende Schulstrukturreform führt nach Hamburg auch in Berlin zum zweigliedrigen Schulsystem, in dem es neben der Sekundarschule nur noch das Gymnasium gibt. Ganz beruhigt können aber die Bildungsexperten nicht in Urlaub fahren, denn viele Detailfragen sind noch zu klären.

Zur Reform der Lehrerausbildung

Zur Reform der Lehrerausbildung

Unter dem vorkantisch anmutenden Titel „Mehr Praxisnähe“ durchläuft derzeit die Lehrerausbildung einen neuen Abschnitt ihrer Aushöhlung auf fachlichem wie auf didaktischem Gebiet, droht mithin der Beruf des Lehrers weiteren Schaden auch an seinem Image zu nehmen.

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