Filme
Rezension: Apokalypto
von José García am 19/12/2006 - 15:05.
Bilder eines wunderschön unberührten Regenwaldes. Plötzlich wird eine laufende menschliche Gestalt sichtbar. Mehrere Männer jagen einen Tapir, der durch das Unterholz rennt. Bereits die Eingangssequenz in Mel Gibsons Spielfilm „Apocalypto“ zeichnet sich durch eine entfesselte Kamera – Dean Semler führt eine digitale, hochauflösende „Genesis“ genannte Handkamera mit 360-Grad-Verschluss – aus, die dem ganzen Film ein atemloses Tempo verleiht.
Rezension: Oh je, du Fröhliche
von José García am 14/12/2006 - 14:22.
Im Jahre 1990 gelang dem amerikanischen Regisseur Chris Columbus mit Kevin - Allein zu Haus ein internationaler Erfolg. Die Geschichte vom allein gelassenen 8-jährigen Jungen, der sich gegen Erwachsene durchsetzen muss, begründete einen neuen anarchischen Humor, bei dem nicht nur Kinder über tollpatschige Erwachsene herzlich lachen. Die temporeiche, mit viel Gags durchsetzte Handlung lässt sogar leicht vergessen, wie einfach gestrickt das Drehbuch ist.
Rezension: Mondscheinkinder
von José García am 12/12/2006 - 23:10.
Immer wieder zeigt das Kino Spielfilme mit Kindern, die nicht eine heile Welt vorgaukeln, sondern auch bewusst Konflikte und Ängste ansprechen, mit denen Kinder konfrontiert werden. Dies ist fast zu einem Kennzeichen des iranischen Kinos und insbesondere der Filme des kurdischen Regisseurs Bahman Ghobadi („Die Zeit der trunkenen Pferde“, „Schildkröten können fliegen“) geworden. Ein weiteres Beispiel für dieses Sujet bot etwa auch letztes Jahr der japanische Spielfilm „Nobody Knows“ (siehe Filmarchiv), in dessen Mittelpunkt vier auf sich allein gestellte Kinder in einer japanischen Großstadt stehen.
Rezension: Es begab sich aber zu der Zeit
von José García am 01/12/2006 - 10:26.
Der erhebliche kommerzielle Erfolg von Mel Gibsons „Die Passion Christi“ insbesondere in den Vereinigten Staaten, wo der Film an elfter Stelle der „ewigen Rangliste“ steht, lässt die Filmindustrie die Christen als Zielgruppe neu entdecken. Der nun im Kino anlaufende „Es begab sich aber zu der Zeit...“ („The Nativity Story“) bildet unter mehreren Gesichtspunkten ein Pendant zu Gibsons „Die Passion Christi“.
Rezension: Little Miss Sunshine
von José García am 30/11/2006 - 11:39.
Seit einigen Jahren ist im Kino eine stärkere Hinwendung zu traditionellen Werten zu beobachten. So stellte vergangenes Jahr die Nachrichtenagentur „idea“ fest: „Filme mit hohen moralischen Werten haben in den letzten drei Jahren mehr Geld eingespielt als Filme, bei denen es viel Gewalt und Sex zu sehen gab“. Dazu gehört auch die Familie, die zurzeit im Kino unübersehbar vermehrt positiv besetzt wird.
DVD-Tipp: Der dritte Mann
von José García am 27/11/2006 - 16:56.
Für Film-Fans ein absolutes Muss: "Der dritte Mann" von Carol Reed und mit den Zitherklängen von Anton Karas. Jetzt ist eine restaurierte Fassung des Klassikers auf DVD herausgekommen. Lesen Sie, was die neue Edition sonst noch enthält.
DVD-Tipp: Das Leben der anderen
von José García am 22/11/2006 - 21:04.
Anhand eines fiktiven Schicksals behandelt „Das Leben der Anderen“ den Zusammenprall zwischen dem Künstlermilieu in der DDR und dem Überwachungsapparat der Staatssicherheit Mitte der achtziger Jahre. In seinem Spielfilmdebüt wirft Florian Henckel von Donnersmarck einen beklemmenden Blick auf die unmenschlichen Abhör- und Foltermethoden der Stasi. Jetzt kann man die DVD kaufen.
Rezension: Casino Royale
von José García am 21/11/2006 - 10:52.
Nach 20 James Bond-Filmen kehrt die „erfolgreichste Kinoserie der Filmgeschichte“ endlich wieder zu ihrem Ursprung zurück. Denn der nun im Kino anlaufende „Casino Royale“ verfilmt den ersten der Bond-Romane von Ian Fleming aus dem Jahre 1953. Er zeigt James Bond kurz vor dem Erhalt des sogenannten 00-Agentenstatus. Daraus wurde der berühmte „Agent 007“.
Rezension: Scoop - Der Knüller
von José García am 16/11/2006 - 11:06.
In seinem letzten Spielfilm „Match Point“ überraschte Woody Allen damit, dass er New York den Rücken kehrte, wo er bisher so gut wie alle seine Filme gedreht hatte, und London als Handlungsort wählte. In London ist ebenfalls sein aktueller Film „Scoop – Der Knüller“ angesiedelt.
Rezension: Jagdfieber
von José García am 09/11/2006 - 11:57.
Nun schaltet sich mit Sony ein weiteres großes Hollywoodstudio in die Konkurrenz um die heiß begehrte Animationssparte. Sony legt den ersten computeranimierten Film seiner eigens gegründeten Tochter „Sony Pictures Animation“ vor: „Jagdfieber“. Ob das Debut gelungen ist, lesen Sie in unserer Rezension.
