Filme

Forgetting Dad

Forgetting Dad

In Zeiten moderner DNA-Analyse kann die biologische Vaterschaft mit fast hundertprozentiger Sicherheit nachgewiesen werden. Was aber, „wenn Dein Vater nicht mehr weiß, wer Du bist, ist er dann noch Dein Vater?“ Diese Frage stellte sich der Dokumentarfilmer Rick Minnich, nachdem sein Vater Richard nach einem Verkehrsunfall das Gedächtnis verlor. Zusammen mit seinem Mit-Autor Matt Sweetwood hat der Regisseur die Ereignisse seit dem Verkehrsunfall am 21. Mai 1990 filmisch rekonstruiert. Das Ergebnis ist der außergewöhnliche Dokumentarfilm „Forgetting Dad“.

Prince of Persia: Der Sand der Zeit

Prince of Persia: Der Sand der Zeit

Auf der Suche nach Abenteuer-Filmstoffen „für die ganze Familie“ stieß der Produzent Jerry Bruckheimer in den Disney-Freizeitparks auf eine Attraktion namens „Pirates of the Caribbean“, die einer der kassenträchtigsten Filmtrilogien überhaupt als Vorlage und Anregung dienen sollte: „Fluch der Karibik“ (2003), „Fluch der Karibik 2“ (2006) und „Fluch der Karibik 3 – Am Ende der Welt“ (2007) setzten zusammen weltweit mehr als 2,5 Milliarden Dollar um.

Der Vater meiner Kinder

Der Vater meiner Kinder

Das stressige Leben eines Filmproduzenten stand zuletzt im Mittelpunkt von Barry Levinsons „Inside Hollywood“ („What Just Happened?“, 2008), in dem sich ein ständig telefonierender Manager (Robert de Niro) die unterschiedlichsten Wünsche und Einstellungen der an „seinen“ Filmen Beteiligten zu vereinbaren, vor allem aber Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen bemühte. Mit dem nun anlaufenden „Der Vater meiner Kinder“ liefert Mia Hansen-Løve sozusagen die französische beziehungsweise europäische Variante zu diesem Sujet.

Robin Hood

Robin Hood

Legenden bieten dem Kino ähnliche Projektionsflächen wie etwa auch Comicfiguren. An deren Rezeption durch das Medium Spielfilm lässt sich infolgedessen den Einfluss des Zeitgeistes beobachten. Dies wird bei der Interpretation, die der englische Regisseur Ridley Scott von Robin Hood im gleichnamigen Spielfilm liefert, allzu deutlich. Dafür wählten Regisseur Scott und sein Drehbuchautor Brian Helgeland denselben Weg, den vor etwa fünf Jahren Christopher Nolan mit „Batman Begins“ (siehe Filmarchiv) beschritt: Zurück zum Ursprung lautete Nolans Devise, als er die Heldenwerdung der Comic-Figur Batman beleuchtete.

Der phantastische Mr. Fox

Der phantastische Mr. Fox

Der Aufschwung des Animationsfilms hat nicht nur zu einer aufsehenerregenden Perfektion des im Computer erstellen Filmes, etwa bei der inzwischen zu Disney gehörenden Animationsschmiede Pixar geführt. Darüber hinaus verhalf die Digitalisierung einer uralten Technik, der sogenannten Stop-Motion, zu neuer Blüte. Bereits 1993 verknüpfte Tim Burton in „Nightmare Before Christmas“ die aus der Stummfilmära bekannte Technik, bei der jede Bewegung und Geste einer handgefertigten Figur fotografiert und zu einer Sequenz von 24 Bildern in der Sekunde zusammengestellt werden, mit im Computer erzeugter Animation. Die dadurch eröffneten neuen Möglichkeiten in der Ausdrucksfähigkeit der Figuren sowie in der räumlichen Wirkung zogen weitere Stop-Motion-Animationsfilme nach sich, so zuletzt „Coraline“.

Iron Man 2

Iron Man 2

Zwei Jahre nach Jon Favreaus Verfilmung des Marvel-Comics „Iron Man“ liefert der New Yorker Schauspieler und Regisseur mit „Iron Man 2“ eine Fortsetzung, die zunächst einmal dem Verdoppelungs-Prinzip solcher „Sequels“ folgt: Nachdem sich am Ende des ersten Films Tony Stark (Robert Downey Jr.) der Öffentlichkeit als Iron Man präsentiert hatte, setzt er seine Assistentin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) als Vorsitzende von Stark Industries ein. Eine neue Assistentin muss also gefunden werden. Diese zweite weibliche Stelle bekommt alsdann Natalie Rushman (Scarlett Johansson), die unter der Oberfläche eines gut aussehenden Naivchens etwas verbirgt.

Die Eleganz der Madame Michel

Die Eleganz der Madame Michel

Ende 2006 veröffentlichte in Frankreich Muriel Barbery „Die Eleganz des Igels“ („L’Elégance du hérisson“), einen Roman mit zwei außergewöhnlichen Hauptfiguren, einer 12-jährigen Suidizgefährdeten und einer 54-jährigen Concierge, die sich allem Klischee zum Trotz als außerordentlich gebildet herausstellt. Muriel Barberys zweiter Roman wurde mit seinen 1,5 Millionen verkauften Exemplaren zur literarischen Sensation in Frankreich und vielfach ausgezeichnet. Inzwischen liegt „Die Eleganz des Igels“ in 31 Sprachen vor. Die nun im deutschen Kinoprogramm anlaufende Verfilmung unter dem Verleihtitel „Die Eleganz der Madame Michel“ (Originaltitel: „Le hérisson“) ist das Spielfilmdebüt der 1981 geborenen Regisseurin Mona Achache.

Sin nombre

Sin nombre

Das beim renommierten Sundance Filmfestival 2009 mit dem Preis sowohl für die Beste Regie als auch für die Beste Kamera ausgezeichnete Spielfilmdebüt von Cary Joji Fukunaga „Sin nombre“ bietet einen Einblick in die Welt lateinamerikanischer Jugendgangs, genau genommen in die „Mara Salvatrucha“ oder „MS-13“, die real existierende, „wohl gefährlichste Gang der Welt“, die inzwischen mit etwa 100 000 Mitgliedern Gebiete in sechs Ländern und 33 US-amerikanischen Staaten kontrolliert.

Friedensschlag – Das Jahr der Entscheidung

Friedensschlag – Das Jahr der Entscheidung

In der Öffentlichkeit wird Jugendgewalt immer wieder diskutiert, wobei der Maßnahmenkatalog für eine bessere Prävention von Gesetzesverschärfung bis Vorbeugemaßnahmen und Hilfen für die Resozialisierung reicht. Wie eine solche Begleitung aus der Gewalt aussehen kann, zeigt das Projekt der „Work and Box Company“.

Kampf der Titanen

Kampf der Titanen

„Kampf der Titanen“ sollte der Film des Sommers 2010 werden. Nachdem „Avatar“ die Kinokassen höher denn je hatte klingen lassen, schien der Erfolg programmierbar: Die Formel ließ sich auf eine episch angelegte, mit einem mythischen Subtext aufgeladene Fantasy-Geschichte reduzieren, die in schön anzusehenden 3D-Bildern in eine actiongeladene Handlung umgesetzt wird.

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