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Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

Das Konzept, ein modernes Märchen für die große Leinwand nicht einfach eins zu eins zu adaptieren, sondern es durch eine narrative Brechung erzählerisch weiterzuführen, ist keineswegs so einzigartig wie es auf den ersten Blick anmutet: Im Jahre 1992 ließ Steven Spielberg in seinem Spielfilm „Hook“ einen erwachsenen Peter Pan ins Nimmerland zurückkehren. Allerdings konnte er sich nicht mehr daran erinnern, selbst dort früher gewesen zu sein, weswegen seine Echtheit auch von den „verwunschenen Kindern“ in Zweifel gezogen wurde.

Shutter Island

Shutter Island

Mit „Zeit der Unschuld“ („The Age of Innocence“, 1993) stellte Regisseur Martin Scorsese unter Beweis, dass eine Romanverfilmung ihrer Vorlage – Edith Whartons gleichnamigem Roman – durchaus ebenbürtig sein, ja sie sogar in mancherlei Hinsicht überflügeln kann. Bei der Verfilmung von Dennis Lehanes „Shutter Island“ bleibt der italo-amerikanische Regisseur allerdings weit unter den Möglichkeiten, die ihm Lehanes Thriller anbietet.

Invictus - Unbezwungen

Invictus - Unbezwungen

Bereits die erste Einstellung führt dem Zuschauer eindrücklich das Sujet des Filmes vor Augen. Eine Landstraße trennt zwei Welten: Auf der einen Seite trainiert auf einem satten grünen Rasen eine ausschließlich aus Weißen bestehende Rugby-Mannschaft. Auf der anderen Seite spielen jugendliche Schwarze auf einem Acker Fußball. Plötzlich kommt eine Autokolonne ins Bild. Die schwarzen Jugendlichen laufen zum Zaun. Sie jubeln: „Mandela, Mandela“. Aus der anderen Seite hört man nur den Ruf: „Terrorist“. Einblendung: Südafrika, 11. Februar 1990. Nelson Mandela ist soeben aus einer mehr als 27 Jahre währenden Haft entlassen worden.

The Book of Eli

The Book of Eli

Postapokalyptische Szenarien stellen den Hintergrund für überaus unterschiedliche Spielfilme dar. Grundtenor: Eine Katastrophe globalen Ausmaßes hat so gut wie alles menschliche Leben auf der Erde vernichtet. Die Frage, die sich die Überlebenden mehr oder weniger ausdrücklich stellen, lautet: Lohnt es sich, eine neue menschliche Zivilisation überhaupt aufzubauen, beziehungsweise die untergegangene wiederherzustellen? Die ethisch-politischen Konnotationen der Suche nach tragfähigen Grundlagen für eine menschliche Zivilisation liegen auf der Hand.

Berlinale 2010 Jugendprogramm & Interview mit Maryanne Redpath

Berlinale 2010 Jugendprogramm & Interview mit Maryanne Redpath

Die Berlinale besteht aus sieben eigenständigen Sektionen. Dem Kinder- beziehungsweise Jugendfilm widmet sich die „Generation“ genannte Sektion, die sich seit 2004 wiederum in zwei unabhängige Wettbewerbe gliedert: „Kplus“ wendet sich an Kinder bis 14 Jahren, „14plus“ an 14- bis 18-Jährige. Im Jahre 2010 bestehen die „Kplus“- und „14plus“-Wetbewerbe aus jeweils 14 Langfilmen. Hinzu kommen Kurzfilme in unterschiedlicher Länge.

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Der Junge, der nach einer ahnungslosen Kindheit als (Halb-)Waise von seiner eigentlichen Sendung erfährt, gehört zu den vertrauten Topoi der Jugendliteratur. Ob es sich um die Comicwelt (etwa „Spider Man“), eine Welt in einer weit, weit entfernten Galaxis (Luke Skywalker in „Star Wars“) oder um die Zauber-Parallelwelt („Harry Potter“) handelt, diese Figur hat in den letzten Jahrzehnten eine enorme Verbreitung gefunden. Nun gesellt sich dazu Percy Jackson, der in New York bei seiner Mutter und seinem Stiefvater lebt. Seinen eigentlichen Vater kennt er nicht – bis es sich herausstellt, dass dieser der griechische Gott Poseidon ist.

Up in the Air

Up in the Air

Zur „Generation Rollenkoffer“ gehören meistens junge Leute, die berufsbedingt ständig unterwegs sind. Nicht ganz so jung, dafür aber dauernd auf Reisen ist in der dritten Regiearbeit Jason Reitmans „Up in the Air“ Ryan Bingham (George Clooney), der im Jahr mehr als 300 Tage im Hotel verbringt. Warum Vielflieger mit einem Rollenkoffer reisen, wird dem Zuschauer in diesem amüsanten, aber auch nachdenklich machenden Spielfilm sehr anschaulich vor Augen geführt.

Sherlock Holmes

Sherlock Holmes

Sir Arthur Conan Doyle (1859-1930) hat sich seine bekannteste Figur „Sherlock Holmes“ so wohl kaum vorgestellt: Bereits in der Eingangssequenz schlägt Holmes (Robert Downey Jr.) ein paar finstere Gestalten in einem nicht minder finsteren Verlies nieder, ohne mit der Wimper zu zucken. In Guy Ritchies Spielfilm „Sherlock Holmes“ wird der wohl berühmteste Detektiv aller Zeiten noch reichlich Gelegenheit haben, seine körperliche Schlagkraft unter Beweis zu stellen. Unterstützt wird der „beratende Detektiv“ aus der Londoner Baker Street Nr. 221B selbstverständlich vom ebenfalls als Actionheld auftretenden Doktor Watson (Jude Law).

Wenn Liebe so einfach wäre

Wenn Liebe so einfach wäre

Geschiedene Leute, die nach Jahren der Trennung miteinander eine Liebesaffäre beginnen, stehen im Mittelpunkt des Spielfilms „Wenn Liebe so einfach wäre“. Die erfolgreiche Bäckerei-Besitzerin und Mutter dreier erwachsener Kinder Jane (Meryl Streep) pflegt nach etwa einem Jahrzehnt Trennung eine freundschaftliche Beziehung zu ihrem Ex-Mann, dem ebenso erfolgreichen Anwalt Jake (Alec Baldwin).

Die Schachspielerin

Die Schachspielerin

Der französische Regisseur Martin Provost zeichnete kürzlich in „Séraphine“ das Porträt einer Frau aus der untersten Gesellschaftsschicht, deren zunächst verkanntes Talent von einem deutschen Kunstsammler gefördert wurde.

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