Werte

Erziehungsziel: Freundschaftsfähigkeit

Erziehungsziel: Freundschaftsfähigkeit

Klagen über Vereinsamung, über die Atomisierung unserer Gesellschaft, über den Egoismus, die Ellenbogengesellschaft etc. nehmen beängstigend zu. Könnte es sein, dass wir bei aller Fortschrittlichkeit dabei sind, eine wichtige Fähigkeit zu verlieren: Freunde zu gewinnen? Darüber nachzudenken, wie man schon Kinder zur Freundschaft befähigen kann, lohnt sich.

Deutschlands Defizit, oder: Menschenrechtsbildung ist Aufgabe von Staat und Gesellschaft

Deutschlands Defizit, oder: Menschenrechtsbildung ist Aufgabe von Staat und Gesellschaft

Die Erziehung junger Menschen zu Bürgern, die ihre Rechte kennen und die Rechte anderer achten, steht im Zentrum jeder Pädagogik. Ganz besonders gilt dies für die elementaren Menschenrechte. Menschenrechtsbildung gehört auf den Stundenplan.

„Glück ist...“ – Umfrage an einer Berliner Gesamtschule (2)

„Glück ist...“ – Umfrage an einer Berliner Gesamtschule (2)

In zwei Folgen berichten wir von einer Umfrage an einer Berliner Gesamtschule zum Thema "Glück". In der zweiten Folge geht es um die konkreten Ergebnisse der Umfrage und deren Interpretation.


„Glück ist...“ – Umfrage an einer Berliner Gesamtschule (1)

„Glück ist...“ – Umfrage an einer Berliner Gesamtschule (1)

In zwei Folgen berichten wir von einer Umfrage an einer Berliner Gesamtschule zum Thema "Glück". Zunächst wird der Begriff "Glück" in seinen verschiedenen Ausprägungen erläutert. In der zweiten Folge werden Methode, Ergebnisse und Diskussion der Untersuchung dargestellt.

Personale Liebe

Personale Liebe

Relativismus und Subjektivismus kennzeichnen heute die geistige Haltung großer Teile der Gesellschaft. Eine relativistische Sichtweise herrscht auch in Bezug auf die Liebe vor. Sie lässt sich wie folgt darstellen: Es gibt verschiedene Formen der Liebe, jeder versteht darunter etwas anderes, alles ist einander gleichwertig.

Jugendliche geraten immer mehr unter sexuelle Zwänge (2)

Jugendliche geraten immer mehr unter sexuelle Zwänge (2)

Natürlich, der Mensch ist ein geschlechtliches Wesen, aber er ist mehr als das: er ist Person. Und die Liebe eines Menschen gilt stets einer einzelnen Person, keinem bloßen Körper, keiner Gruppe, keiner Gattung.

Jugendliche geraten immer mehr unter sexuelle Zwänge (1)

Jugendliche geraten immer mehr unter sexuelle Zwänge (1)

So manche Eltern, Lehrer oder Priester kennen das: Jugendliche, ja die eigenen Kinder, schauen einen an, als käme man von einem fremden Planeten, rät man ihnen zu sexueller Enthaltsamkeit oder verbietet gar das Übernachten des Partners zu Hause. So paradox es klingen mag, doch Jugendliche haben es heute schwerer als ihre Elterngeneration, die in einer Gesellschaft „mit Regeln“ groß wurde.

Marionetten oder Monster? - Welche Kinder braucht unsere Gesellschaft? (4)

Marionetten oder Monster? - Welche Kinder braucht unsere Gesellschaft? (4)

Fakt ist: Je schwieriger die Lebensumstände sind, je differenzierter und qualifizierter sind Kinder auf diese vorzubereiten. Und das Training beginnt - bildlich gesprochen - am ersten Lebenstag. Denn durch die alltäglichen Abläufe lernen Kinder, ob Durcheinander oder Ordnungs-Prinzipien existieren. Wenn Kinder z.B. mit einer Nuckelpulle als Rundum-Beipack heranwachsen, entwickeln sie sich zu Dauertrinkern.

Marionetten oder Monster? - Welche Kinder braucht unsere Gesellschaft? (3)

Marionetten oder Monster? - Welche Kinder braucht unsere Gesellschaft? (3)

Als Abraham Lincoln den Satz formulierte: „Man hilft den Menschen nicht, wenn man etwas für sie tut, was sie selbst tun könnten“, dachte dieser große Staatsmann sicher nicht an irgendwelche Defizite im US-amerikanischen Erziehungssystem. Nein, - er nahm eine Grundhaltung in den Blick, welche Menschen mehr oder weniger stabil bzw. instabil sein lässt.

Marionetten oder Monster? - Welche Kinder braucht unsere Gesellschaft? (2)

Marionetten oder Monster? - Welche Kinder braucht unsere Gesellschaft? (2)

Lag bis vor 30 – 40 Jahren für die meisten Menschen in unserem Land der Lebenssinn in einer zufriedenstellenden Existenzabsicherung, meist angereichert durch eine Prise Erfolgs-Hoffnung, so geben nach einer repräsentativen Untersuchung des Hamburger BAT Sozialforschungs-Institutes im Frühjahr 2001 exakt 64% der Bundesbürger Spaß als Sinn des Lebens an.

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