Bildungsthemen
Abschied von der Spaßpädagogik! (1)
von Dr. Albert Wunsch am 26/02/2008 - 01:04.
Lag vor 30 – 40 Jahren für die meisten Menschen der Lebenssinn in einer zufriedenstellenden Existenzabsicherung, meist angereichert durch eine Prise Erfolgs-Hoffnung, so geben nach einer repräsentativen Untersuchung des Hamburger BAT Sozialforschungs-Institutes im Frühjahr 2001 64% der Bundesbürger Spaß als Sinn des Lebens an. Schnell und mühelos soll es zugehen: ’Genuss pur’, ‘trendy sein’ und ‚Auffallen’ wird zur Lebensmaxime. Können, Sachargumente oder Leistung zählen kaum, Gags verdrängen Inhalte, der Spaß wird zum Ziel. Da kommt, trotz mancher Lacher, keine Freude auf.
Hinführung zum Lesen ab dem ersten Lebensjahr
von Maria Welsch am 08/11/2007 - 08:37.
Früh übt sich..., was eine Leseratte werden soll! Die Besorgnis über die zunehmende Lesefaulheit der Kinder und Jugendlichen hat in den letzten Jahren eine Reihe von Leseförder-Initiativen ins Leben gerufen. Ab Sommer 2008 sind auch die Kinderärzte in eine Initiative mit eingebunden: sie sollen im Rahmen der Vorsorge-Untersuchung für die Einjährigen den Eltern ein kostenloses mehrteiliges Lesestartset überreichen, das die Stiftung Lesen gemeinsam mit zahlreichen Sponsoren zur Verfügung stellt.
Kinder brauchen Vorbilder (2)
von Dr. Albert Wunsch am 17/08/2007 - 08:58.
Die Vorbereitung der jungen Menschen auf ihre zukünftigen Aufgaben in Beruf, Partnerschaft, Familie und Gesellschaft stellt sich in der aktuellen kulturellen Situation als nicht leicht dar. Vorbilder spielen dabei eine entscheidende Rolle. Albert Wunsch gibt in einer Artikelserie grundsätzliche Orientierungen für diese wichtige Erziehungsdimension.
Kinder brauchen Vorbilder (1)
von Dr. Albert Wunsch am 16/08/2007 - 09:56.
Die Vorbereitung der jungen Menschen auf ihre zukünftigen Aufgaben in Beruf, Partnerschaft, Familie und Gesellschaft stellt sich in der aktuellen kulturellen Situation als nicht leicht dar. Vorbilder spielen dabei eine entscheidende Rolle. Albert Wunsch gibt in einer Artikelserie grundsätzliche Orientierungen für diese wichtige Erziehungsdimension.
Jungenerziehung in der Sackgasse (1)
von Kevin Ryan am 10/08/2007 - 11:21.
Ich beobachte gespannt einen zehnjährigen Jungen, der „The Dangerous Book for Boys“ aus dem Harpercollings-Verlag („Das gefährliche Buch für Jungen“ leider nicht auf deutsch erhältlich; Anm. der Red.) von Conn und Hal Iggulden liest. Im Buch wird erklärt, wie man Poker spielt, ein Go-Kart baut, einen Papierflieger bastelt, der richtig gut fliegt und vieles mehr. Er hat seinen „Heiligen Gral“ gefunden. Eingebettet in diese „dunklen“ Künste sind kurze Geschichten über heldenhafte Schlachten, gutes Benehmen und, ja auch, Mädchen. Seien sie gewarnt, verehrte Leser, dieses Buch entspricht sicherlich nicht der political correctness, und schlimmer noch, es könnte das Leben eines Jungen verändern.
Rivale Fernsehen
von Jim Stenson am 20/07/2007 - 10:24.
Im Wettlauf um die Eroberung des Geistes und der Herzen ihrer Kinder erleben Eltern die elektronischen Medien als ihre Rivalen. Erfahrene Eltern wollen und können den Zweikampf gewinnen. Sie müssen die Herrschaft über die Auswahl von dem behalten, was im Fernsehen oder sonstwo an Filmen, Musikshows und Videospielen angeboten wird. Denn sie sind sich bewusst, dass die elektronischen Apparate zwar nicht immer, aber oft das genaue Gegenteil von dem eintrichtern, wozu sie ihre Kinder erziehen wollen. Von Glaube, Hoffnung und Liebe ist da nichts zu vernehmen. Eine materialistische Sicht des Lebens ist Trumpf.
Intelligent Design, Stringtheorie und anthropisches Prinzip
von Franz-Josef Höcker am 29/03/2007 - 20:19.
Den Schülern wird heutzutage sowohl im Unterricht als auch in den meisten Lehrbüchern suggeriert, dass die Naturwissenschaften die einzigen verbindlichen Antworten auf die Fragen nach dem Woher und Wohin des Menschen und des Kosmos geben können. In der Regel werden die Wissenschaften als objektiv bezeichnet, der Glaube an Gott - und damit auch an eine Letztursache der Schöpfung - hingegen als subjektiv, letztlich als Privatmeinung, abgetan. Dr. Sebastian de Haro arbeitet in der "Vorhut der Physik" und beleuchtet in einem viel beachteten Interview mit der Zeitschrift KOMMA die angesprochenen Themen.
Einst verpönte „alte Zöpfe“ kehren wieder
von Gabriele Gräfin Plettenberg am 05/03/2007 - 12:29.
Die 68er-Generation hat sie belächelt und gehasst. Doch längst hat man ihre Notwendigkeit und Attraktivität neu entdeckt. Aber Umgangsformen sind mehr als Etikette und „Benimm-Codes“. Sie sind an eine innere Haltung und ein Menschenbild, an Tugenden und Traditionen gebunden.
Deutschland gehen die hellen Köpfe aus
von Bert Pfahl am 24/10/2006 - 15:09.
In den letzten Tagen stellten mehrere alarmierende Meldungen wieder einmal die deutsche Bildungspolitik in Frage. Es ist von 145.000 Emigranten unter 35 Jahren die Rede, darunter Spitzenkräfte, die dringend in Deutschland gebraucht werden.. Zugleich machen die Ersatz-Immigranten wegen behördlicher Probleme zunehmend einen Bogen um unser Land. Es ist höchste Zeit zu reagieren. Aber was ist zu tun?
Serie: Charakterbildung durch die Eltern (Teil 3)
von Simone Ruessel am 19/09/2006 - 23:03.
Im dritten und letzten Teil unserer Serie zum Thema Charakterbildung geht es um Tugenden. Ein Begriff, der in den letzten Jahren von vielen selbsternannten Pädagogikexperten belächelt wurde. Nun aber scheint es eine Renaissance des Begriffs und der darauf ausgerichteten Erziehung zu geben. Unser Artikel möchte Ihnen die Tugenden vorstellen, die für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besonders bedeutsam sind.
