Bildungsthemen

Gerechtigkeit gegen Gender-Gerechtigkeit

Gerechtigkeit gegen Gender-Gerechtigkeit

Unter den Arbeitshilfen, welche die Bundesregierung auf ihrer Seite zur Verwirklichung des Gender Mainstreaming angibt, findet man auch die 3-R-Methode, aus Schweden importiert. Diese soll auch im Schulunterricht Verwendung finden, wie auf "lehrer-online" nachzulesen ist. Zielsetzung ist, die Gender-Gerechtigkeit in der Schule zu verwirklichen. Wie werden wohl Lehrer diese Methode in der Schule umsetzen? Und was wird hier unter Gerechtigkeit verstanden?

Politiker sollten individuelle Neigungen bei der Ausbildung fördern

Politiker sollten individuelle Neigungen bei der Ausbildung fördern

Bei vielen Sonntagsreden von Politikern zum Thema Schulbildung bemängelt der Erziehungswissenschaftler Sir Kenneth Robinson, dass die Notwendigkeit zur Förderung individueller Fähigkeiten von Schülern glatt ausgeblendet wird.

Philosophie für Kinder. Eine Expedition ins Reich der Gründe und Zwecke

Philosophie für Kinder. Eine Expedition ins Reich der Gründe und Zwecke

Was macht der Wind, wenn er nicht weht? Wo ist die Welt zuende? Warum gibt es Zahnschmerzen? Kinderfragen sind philosophische Fragen. Umgekehrt gilt gleichfalls: Philosophische Fragen sind Kinderfragen. Wie der Philosoph fragt das Kind nach Ursache, Grund, Zweck und Sinn dessen, was zur Kenntnis gelangt. Kinder sind darin sehr gründlich und ausdauernd. Der schier unendliche „Warum“-Regress beim Kleinkind kann nerven. Doch zeigt sich hier deutlich, was schon Vittorio Hösle auffiel: „Kinder sind die wahren Philosophen.“

Der Kindergarten als Pflichtzeit

Der Kindergarten als Pflichtzeit

Im Gespräch mit FreieWelt.net sprach der Erziehungswissenschaftler Dr. Albert Wunsch über die von der CDU geplante Kindergartenpflicht, den politischen Mißbrauch des Begriffs des "Kindeswohls" und die Erstverantwortung der Eltern für die Erziehung ihrer Kinder.

Charakter-Erziehung ist in den USA wieder angesagt!

Charakter-Erziehung ist in den USA wieder angesagt!

Seit den Zeiten, als wir Menschen noch in Höhlen lebten, sind wir bemüht, unsere Lebensbedingungen zu verbessern. Das erste Ziel war, die Natur zu beherrschen und mit den Bedrohungen von außen zurecht zu kommen, seien es Säbelzahn-Tiger, oder „Sub-Prime-Hypotheken“. Zum zweiten waren wir bestrebt, unsere innere Natur zu verbessern. Wir bemühten uns, gut zu handeln; dabei geht es um mehr, als in die warme Höhle zurückzukriechen, eine Blondine an ihren Haaren hinter sich her zu ziehen, Bier zu trinken und Fußball zu schauen. Das Leben der meisten Menschen ist ständiger Kampf, mit den Bedrohungen von außen und den Herausforderungen des eigenen Ich zurechtzukommen.

Psychologie des Alltags (29): Manieren

Psychologie des Alltags (29): Manieren

Das gesellschaftliche Leben bildet nicht nur den Rahmen der Erfüllung unserer Daseinsmöglichkeiten, sondern den Stoff dafür. Der Mensch ist keine isolierte „Monade“, die sich ganz unabhängig von den eigenen bestimmenden Beziehungen zur Umwelt entfalten kann. Ein gutes Verhältnis zum Mitmenschen ist zwar nicht die Krönung der persönlichen Vollendung, wohl aber eine besondere Verwirklichung derselben.

Psychologie des Alltags (28): Modelle

Psychologie des Alltags (28): Modelle

Die Erstellung von Modellen, die die menschliche Existenz zu verdeutlichen suchen, um die Lebensmöglichkeiten aufzuzeigen und uns zu ihrer Erfüllung und Entfaltung zu ermuntern, ist ein dem menschlichen Wesen entsprechender Kulturvorgang. Die Wissenschaft verschafft sich ihre Modelle in der Absicht, damit die Menschen manipulieren zu können. Sie ist und war immer jenes geschickte, aktive, unbefangene Denken, jener bewußte Entschluß, alles Seiende als „allgemeinen Gegenstand“ zu behandeln - als ob es mit uns gar nichts zu tun hätte und doch gleichzeitig für unsere Macht bestimmt wäre (Merleau Ponty).

Psychologie des Alltags (27): Angst vor dem Kind

Psychologie des Alltags (27): Angst vor dem Kind

Bedingung der Unentgeltlichkeit menschlicher Liebe zwischen Mann und Frau ist die Aufnahme des Wagnisses, Kinder zu zeugen und zu erziehen. Die „Ekstase zu zweit“ blüht allein in romantischen Phantastereien, da die „Wirheit“ (Binswanger), die die Liebe stiftet, nicht eine von Geschichte und Gesellschaft abgetrennte Glücksinsel ist, sondern eine Offenheit zum Sein, eine höchst schöpferische, aufgeschlossene Bejahung des realen menschlichen Lebens.

Psychologie des Alltags (26): Freude

Psychologie des Alltags (26): Freude

An der Schwelle jedes neuen Jahres sollten wir einander zuflüstern: „Traut den ernsten Menschen nicht. Verlaßt euch vielmehr auf die frohen Brüder!“ Die Freude bürgt nämlich für die wahre Lebensbejahung, auch unter schweren Umständen, und wer unter dem Vorwand des Lebensernstes die Freude aus seinem Alltag ausschließt, steht im Verdacht einer mehr oder weniger bewußten Lebenshäresie.

Psychologie des Alltags (25): Charakter

Psychologie des Alltags (25): Charakter

Der Wunsch, die geologische Bauform eines bestimmten Gebietes der Erde zu erforschen, wird von wenigen Bewohnern desselben empfunden, aber eine möglichst genaue Kenntnis des Mitmenschen halten alle für notwendig: Liebende und Kaufleute, Dichter und Hausfrauen, Politiker und Betriebsräte.

XML-Feed