Schönheits-OPs bei Minderjährigen sollen verboten werden

Schönheits-OPs bei Minderjährigen sollen verboten werden

Ästhetisch-chirurgische Eingriffe bei Minderjährigen sollen in Deutschland nur noch dann erlaubt sein, wenn sich zwei Ärzte unabhängig voneinander dafür aussprechen. Die Unionsfraktion bereitet einen diesbezüglichen Antrag vor – eine Initiative, die von Marita Eisenmann-Klein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen begrüßt wird.

Das Vorhaben gehe konform mit den Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, die gemeinsam mit Politik, Bundesärztekammer und anderen in der „Koalition gegen den Schönheitswahn“ erarbeitet wurden. Bereits im Juni 2005 hatte der Bundestag mit den Stimmen aller Fraktionen Werbung für Schönheitsoperationen wie Brustvergrößerungen oder Fettabsaugen zur bloßen Figurverbesserung untersagt. Die steigende Zahl ärztlicher Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit sollen damit gebremst werden.

Veranstaltung

Von 11. bis 12. Mai 2007 findet in Innsbruck das Symposium „Das Spiel mit dem schönen Körper“ statt. Namhafte Experten referieren über medizinische, ethische, soziale und ökonomische Fragen der „Schönheits“-Chirurgie und beleuchten Facetten und Hintergründe der „Beautytrends“. Organisiert wird die Tagung vom Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE), der Universitätsklinik für Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Innsbruck (Vorstand: Univ.-Prof. Dr. H. Piza) und dem Management Center Innsbruck. Ehrenschutz: BM Johannes Hahn, LH Herwig van Staa, Landesintendantin Brigitte Fassbaender u. a. Information: Programmheft.

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Links

Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirugie.