Gezielte Stimmungsmache gegen das Betreuungsgeld!

Gezielte Stimmungsmache gegen das Betreuungsgeld!

Wenn Argumente nicht mehr zählen, müssen Halb-Wahrheiten herhalten. Ja, zurzeit gibt es eine Unisono-Koalition zwischen den politischen Wortführern gegen das Betreuungsgeld und den meisten Medien-Vertretern. Es erinnert fast an das traute Zusammenspiel zwischen dem Polit-Büro der Einheitspartei und den gleichgeschalteten Presseorganen ehemaliger Ost-Staaten.

Die Vermissten

Die Vermissten

Generationenkonflikte hat es immer schon gegeben. Pubertierende sind schon immer gerne auf Distanz zu den Eltern gegangen. Das Internet-Zeitalter verschärft aber insofern solche Konflikte, als Kinder und Jugendliche virtuelle Räume entdecken, in denen ihre Eltern außen vor bleiben. Nach neuesten Umfragen nutzen inzwischen 96 Prozent der Kinder und Jugendliche Sozialwerke wie Facebook oder SchülerVZ, ohne dass die meisten Eltern wüssten, was ihre Kinder im Internet tun. Das Unverständnis der Elterngeneration gegenüber virtuellen Netzwerken, die zum Hindernis in der Kommunikation zwischen den Generationen werden kann, wird in Jan Speckenbachs nun im Kino anlaufenden Langspielfilmdebüt „Die Vermissten“ ebenso thematisiert wie der demografische Wandel.

Sind Babys etwa nicht wunderbar?

Meine Jüngste (7) ist verrückt nach Babys. Wir können an keinem Zeitungsstand vorbeigehen, keine Werbung für Babyprodukte oder Babykleidung anschauen, geschweige denn, in der Kirche, oder auf der Strasse einem echten Baby begegnen, ohne oh’ und ah’, Bewunderung und freundlich interessierten Kontakt.

Zur staatlich verordneten Lufthoheit über den Kinderbetten! Wenn Bedarfsweckung als Bedarfsermittlung verkauft wird.

Zur staatlich verordneten Lufthoheit über den Kinderbetten! Wenn Bedarfsweckung als Bedarfsermittlung verkauft wird.

‚Neue Bedarfs-Analyse: ‚Stadt braucht viel mehr U3-Plätze’. So oder ähnlich titeln viele Tageszeitungen seit Wochen entsprechende Beiträge, besonders in Wahlkampfzeiten. Häufig ist in der Unterzeile zu lesen: ‚Jüngere Kinder haben so das Nachsehen’.

Betreuungsgeld - fabrizierte Meinung vs.Sachargumente

Betreuungsgeld - fabrizierte Meinung vs.Sachargumente

Die Betreuungsgelddiskussion bestätigt eine alte Einsicht Joseph A. Schumpeters: Für das politische Geschäft entscheidend ist der von Führungscliquen „fabrizierte" Wille, der über die Medien vermittelt das veröffentlichte Meinungsklima dominiert. Gerade prototypisch zeigen dies Politbaromter-Umfragen zum Betreuungsgeld: Aktuell sprechen sich nur noch 34 Prozent der Befragten für diese Leistung aus, während es im November 2011 noch 43 Prozent waren.

Reinstolpern, oder bewusst entscheiden: Risiken der „wilden“ Ehe.

Reinstolpern, oder bewusst entscheiden: Risiken der „wilden“ Ehe.

Wunder gibt es immer wieder! Die New York Times brachte kürzlich einen Beitrag über die Risiken des Zusammenlebens vor der Ehe - die Kohabitation. Wir waren überrascht, dachten wir doch, eine Verbindung auf Zeit brächte keine Nachteile mit sich, doch stellt sich diese auf einmal als Rutschbahn dar.

Wer nicht arbeitet …

Wer nicht arbeitet …

Die aktuelle, erstaunlich hitzige Diskussion um ein „Betreuungsgeld“ für Eltern, die sich in den ersten drei Lebensjahren ihrer Kinder selbst um deren Betreuung und Erziehung kümmern möchten, enthüllt mehr als manches „hochpolitische“ Thema, dass es in der deutschen Gesellschaft einen grundlegenden Paradigmenwandel gibt. Elternschaft wird nur mehr biologisch-genetisch definiert, Erziehung fast ausschließlich gesellschaftlich-funktional.

Marvels's The Avengers

Marvels's The Avengers

Seit der Jahrhundertwende erleben Comic-Verfilmungen einen Aufschwung. Mittels einer Technik, die im Computer erzeugte Bilder mit konventionell gedrehten Szenen nahtlos verknüpft, so dass schier unmögliche Welten natürlich wirken, können die in den Vereinigten Staaten ungeheuer populären Comichelden von realen Schauspielern auf der großen Leinwand zum Leben erweckt werden.

Transparenz unerwünscht: Mit alten Legenden gegen das Betreuungsgeld – Was Familien wirklich zahlen

Transparenz unerwünscht: Mit alten Legenden gegen das  Betreuungsgeld – Was Familien wirklich zahlen

Kinder zu erziehen kostet Eltern viel Geld. Diese merken das täglich, die Medien wollen sie nun aber eines Besseren belehren: Fast täglich insinuieren Berichte, dass Kinder weniger für die Eltern, sondern vielmehr Eltern für das Gemeinwesen teuer sind. Auf eine Summe von 180-190 Milliarden Euro addierten sich die „Subventionen“, die der Staat Familien gewähre (1).

Schluss mit dem Gejammer über das Elterndasein

Kindererziehung ist kein Sonntagsspaziergang. Doch wessen Schuld ist es eigentlich, wenn es nicht funktioniert? Alle Eltern fühlen sich gelegentlich überfordert; für viele ist Erziehung eben kein „Sonntagsspaziergang“ im Park. Populäre Blogs wie der Folgende sind da auch nicht hilfreich.