Die Freiheit der Privatschulen nach dem Grundgesetz
Die Bedeutung der Freien Schulen und der Zulauf zu ihnen nehmen in dem Maße zu, wie Eltern mit öffentlichen Schulen unzufrieden sind. Die genaue Kenntnis ihrer rechtlichen Stellung und Verankerung in den Schulgesetzen der Bundesländer und vor allem ihres Freiheitsspielraums, ist für ihren Fortbestand und ihre Ausbreitung unerlässlich.
Diese kleine Schrift behandelt den Inhalt und die Grenzen der Privatschulfreiheit nach Art. 7 Abs. 4 GG unter Berücksichtigung ihrer einfachgesetzlichen Ausgestaltung in den Schulgesetzen der einzelnen Bundesländer. Sie ist hervorgegangen aus Vorträgen bei der Landeselternschaft der Gymnasien in Nordrhein-Westfalen, dem Deutschen Philologenverband Nordrhein-Westfalen und verschiedenen Privatschulträgern sowie aus zahlreichen Gesprächen mit engagierten Lehrerinnen und Lehrern an privaten und öffentlichen Schulen, zuletzt aus einer Lehrerfortbildung am Mädchengymnasium Jülich. Der Text ist in erster Linie als Handreichung für die Schulpraxis gedacht. Auf die Darstellung historischer Bezüge und eine vertiefte Erörterung wissenschaftlicher Fragestellungen, die für die Praxis nichts abwerfen, wurde daher weitgehend verzichtet. Konstruktive Kritik und weiterführende Hinweise sind ausdrücklich willkommen, auf dem Postwege an die Universität zu Köln, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kirchenrecht, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln, oder per eMail an die Adresse: reiner.tillmanns@uni-koeln.de

