Familie, Ehe, Beruf, Familienpolitik, Generationen, Initiativen, Gesundheit
Verlässliche Väter verdienen Respekt
von Rebecca Hagelin am 20/07/2009 - 09:44.
Liebevolle Väter sind entscheidend für die Entwicklung von Kindern. Sie sollten so angesehen werden, wie sie es verdienen - Vor Kurzem sah ich eine Kreditkartenwerbung, in der ein etwa achtjähriger Junge seinen Vater altklug beim Einkaufen über die Wichtigkeit des Umweltschutzes belehrte. Er müsse unbedingt eine wiederverwendbare Einkaufstasche kaufen, um die Umwelt zu retten. Die Werbung endete mit der Botschaft: „Seinem Vater helfen, ein besserer Mensch zu werden, ist einfach unbezahlbar.“
Es kommt auf die Familien an
von Rebecca Walberg am 03/07/2009 - 17:19.
Private Entscheidungen, öffentliche Kosten: Gescheiterte Familien kosten die Allgemeinheit viel Geld - „Wir wissen, dass die Ehe eine sehr bedeutende Institution ist, nicht nur für den Einzelnen, sondern für die Gesellschaft als Ganzes.“ So Kay Hymowitz, Autorin von „Ehe und Gesellschaft in Amerika: über getrennte und gescheiterte Familien in einer Zeit, in der diese Institution nicht mehr wertgeschätzt wird.“
„Qualitätszeit“ – regierungsamtlich definiert und von einer „Zeitsparkasse“ ausbezahlt? „Memorandum Familie leben"
von Stefan Fuchs am 17/06/2009 - 10:49.
„Zeitwohlstand gehört zu den grundlegenden Voraussetzungen, um ein funktionierendes Familienleben führen zu können“ – so heißt es in dem „Memorandum“ der Bundesregierung für eine „familienbewusste Zeitpolitik“. Familie könne „nur dann befriedigend gelebt und erlebt werden, wenn ihren Mitgliedern bedarfsgerecht Zeit für gegenseitige Zuwendung und Fürsorge sowie für gemeinsames Tun zur Verfügung“ stehe. Damit „die externen Effekte, die von der Familie als Lebensform für die Gesellschaft erwartet werden, auch erbracht werden“, müssten Eltern daher „Zeitsouveränität“ erlernen (1).
Liebe allein genügt nicht
von Trayce L. Hansen am 12/06/2009 - 16:47.
Mütter und Väter kann man nicht ersetzen: Kinder sind auf die Liebe beider Eltern gleichermaßen angewiesen - Befürworter sogenannter gleichgeschlechtlicher „Ehen“ postulieren, dass das Einzige, was Kinder zu einer gedeihlichen Entwicklung brauchen, Liebe sei. Deshalb behaupten sie, dass es keinen Unterschied bedeute, wenn Kinder von liebevollen „Eltern“ desselben Geschlechts erzogen werden, statt in einer Familie, in der es einen Mann als Vater und eine Frau als Mutter gibt. Das Postulat, und die daraus abgeleiteten Folgerungen sind falsch, weil Liebe allein eben nicht ausreicht, einem Kind Orientierung zu geben und es zu erziehen.
Was macht eine Tätigkeit zum Beruf?
von Dr. Albert Wunsch am 02/06/2009 - 11:22.
Ein Plädoyer für eine gerechtere Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit und gegen staatlichen Gender-Dirigismus -- Diskussionen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind ein Dauerbrenner, auch wenn sie trotz vehementer Positionsverdeutlichung häufig recht wirkungslos bleiben. Dabei prallen nicht selten politische Programmatiken, Arbeitsmarkt-Interessen, finanzielle Implikationen, Konsum-Ansprüche und lautstark eingebrachte Gender-Mainstream-Ideologien aufeinander.
Interview mit Dr. Albert Wunsch
von Wolfgang Weber am 25/04/2009 - 11:56.
Dr. Albert Wunsch ist Diplom Sozialpädagoge, Kunst- und Werklehrer, Diplom-Pädagoge, Psychologe und promovierter Erziehungswissenschaftler. Er lehrt seit 2004 Konzepte der Eltern-Qualifizierung, Pädagogik der Kindheit, Methoden der Gesprächsführung, Konflikt-Management und Supervision an der Katholischen Hochschule NRW in Köln. Außerdem hat er Lehraufträge an der Philosophischen Fakultät der Uni-Düsseldorf und an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. Zuvor leitete er über viele Jahre das Katholische Jugendamt in Neuss.
Familien heute - traditionell, bunt oder modern?
von Dr. Albert Wunsch am 24/03/2009 - 09:05.
Lean-Management, Controlling, Qualitäts-Cirkel, diese Begriffe prägen seit Jahren die Diskussion zur Optimierung von Arbeitsprozessen in Betrieben. Auch in den Feldern der Sozial- und Jugendhilfe existieren reichlich Qualitätshandbücher und Instrumente zur Wirksamkeitsüberprüfung. Ebenso beschreibt der Schulbereich manches Papier unter den Aspekten ‘Neues Leitbild’ oder ‘Lernkultur’. Bisher wurde jedoch weitgehend ausgeblendet, einen prüfenden Blick auf die Qualität der vielen heute vorfindbaren Familien-Formen zu richten. Ist dies Zufall oder opportunistischer Tribut an den Zeitgeist?
Das Klischee von den „Bildungsfernen“
von Stefan Fuchs am 21/03/2009 - 21:16.
Gründe warum Eltern ihre Kinder zu Hause erziehen und eine Kindergartenpflicht überflüssig ist - In der Diskussion über die Frühförderung von Kindern wird immer mal wieder gefordert Eltern gesetzlich zu verpflichten, ihre Kinder in einen Kindergarten zu schicken. Befürworter einer solchen „Kindergartenpflicht“ erhoffen sich davon, Kinder aus Familien mit einem „Migrationshintergrund“ und aus sogenannten „bildungsfernen Schichten“ besser fördern und in das Bildungssystem integrieren zu können. Eltern, deren Kinder keine Kindertageseinrichtungen besuchen, stehen im Ruf aus Unkenntnis über die Entwicklungsbedürfnisse von Kindern ihren Nachwuchs von vorschulischen Bildungsangeboten fernzuhalten (1).
Forschungslage zu den Effekten institutioneller Kinderbetreuung
von Thomas Otten am 13/03/2009 - 15:08.
Wir bringen im folgenden eine Zitatensammlung zur "Forschungslage zu den Effekten institutioneller Kinderbetreuung" - aus einem vom Bundesfamilienministerium geförderten Gutachten.
Einige Gedanken zur Ganztagsbetreuung von Kindern
von Almut Rosebrock am 13/03/2009 - 14:58.
In der heutigen Gesellschaft, in der die Geburtenrate rückläufig ist, macht man sich Gedanken darüber, wie junge Menschen dazu zu bewegen sind, mehr Kinder zu bekommen – und wie man die Erziehung der vorhandenen Kinder unterstützen und optimieren kann. Dass da einiges im Argen liegt, ist sichtbar. Es wird viel darüber diskutiert und geschrieben.
