Familienpolitik

Die systematische Ausbeutung der Familien in Deutschland (1)

Die systematische Ausbeutung der Familien in Deutschland (1)

Dieser Aufsatz legt dar, dass Familien mit zwei und mehr Kindern seit 1970 in den Steuer- und Sozialsystemen systematisch ausgebeutet werden, was mit einer systematischen Beschenkung lebenslang kinderloser Menschen einhergeht. Menschen, die im Laufe ihres Lebens ein Kind aufziehen, werden heute näherungsweise gerecht behandelt. Die staatliche Beschenkung Kinderloser auf Kosten der Familien mit zwei oder mehr Kindern stellt einen riesigen ökonomischen Anreiz dar, kinderlos zu bleiben oder nur 1 Kind aufzuziehen.

Individuelle Kleinkindbetreuung als bürgerliche Errungenschaft (2)

Individuelle Kleinkindbetreuung als bürgerliche Errungenschaft (2)

Entschieden bekämpft wurde dieses „bürgerliche Modell“ der Arbeitsteilung in der Familie vom Marxismus. Denn Friedrich Engels zufolge gründet die „moderne Einzelfamilie“ auf der „offenen oder verhüllten Haussklaverei der Frau“14. „Die Wiedereinführung des ganzen weiblichen Geschlechts in die öffentliche Industrie“ war für Engels die erste „Vorbedingung“ für die „Befreiung der Frau“.

Individuelle Kleinkindbetreuung als bürgerliche Errungenschaft (1)

Individuelle Kleinkindbetreuung als bürgerliche Errungenschaft (1)

Die von der Bundesregierung beschlossene „Krippenoffensive“ ist ein zentraler Baustein des in der Stellungnahme der Bundesregierung zum 7. Familienbericht angekündigten gesellschaftspolitischen „Paradigmenwechsels“. Das zentrale Ziel dieses „Paradigmenwechsels“ sind „kontinuierliche“ Erwerbsverläufe beider Eltern. Die neuen Betreuungsplätze sollen hierfür wichtige Voraussetzungen schaffen.

„Krippenoffensive“ – politische Vorgabe vs. empirischer Bedarf

„Krippenoffensive“ – politische Vorgabe vs. empirischer Bedarf

Nach jüngsten Medienberichten liegt das Gesetzesvorhaben über den Ausbau der Krippenbetreuung „vorläufig auf Eis“. Anlass dafür ist die Ablehnung des Betreuungsgelds durch das Finanzministerium und das Arbeitsministerium. Der CDU-Generalsekretär Pofalla warf der SPD eine „Blockadehaltung“ vor. Dabei könnte das gemeinsame Nachdenken über den Ausbau der Krippenbetreuung und eine genauere Berechnung des Betreuungsbedarfs den Streit leicht entkrampfen…

Alleinerziehende und Elterngeld – Anmerkungen zu einer Stellungnahme der Bundesfamilienministerin in „Berlin direkt“

Alleinerziehende und Elterngeld – Anmerkungen zu einer Stellungnahme der Bundesfamilienministerin in „Berlin direkt“

Alleinerziehende profitieren vom Elterngeld – das jedenfalls behauptete die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in der Sendung „Berlin direkt“ vom 6. Januar 2008. Zweifellos können beruflich etablierte und gutverdienende Mütter von dem an das Erwerbseinkommen gekoppelten Elterngeld profitieren. Dies gilt vor allem dann, wenn sie vor der Geburt ihres Kindes ein Gehalt von 2.000 € und mehr bezogen und deshalb Anspruch auf 1.000 € und mehr Elterngeld haben. Die berufliche Lage von Alleinerziehenden ist allerdings nicht immer so günstig: Das Spektrum reicht von der erfolgreichen Diplom-Kauffrau über die Studentin bis zur teilzeitbeschäftigten Krankenschwester.

Das Elterngeld – eine Errungenschaft der neuen Familienpolitik? (2)

Das Elterngeld – eine Errungenschaft der neuen Familienpolitik? (2)

Die Bundesfamilienministerin wird demnächst wohl das neu eingeführte Elterngeld als großen Erfolg feiern. Schon jetzt wurde die gestiegene „Väterbeteiligung“ als Meilenstein einer neuen Familienpolitik bezeichnet. Untersucht man aber genauer, wie in unserem Bericht, wer vom Elterngeld profitiert, so kann man nur von einer "Mogelpackung" für einkommensschwache Mehrkindfamilien mit nicht erwerbstätigen Müttern sprechen.

Das Elterngeld – eine Errungenschaft der neuen Familienpolitik? (1)

Das Elterngeld – eine Errungenschaft der neuen Familienpolitik? (1)

Die Bundesfamilienministerin wird demnächst wohl das neu eingeführte Elterngeld als großen Erfolg feiern. Schon jetzt wurde die gestiegene „Väterbeteiligung“ als Meilenstein einer neuen Familienpolitik bezeichnet. Untersucht man aber genauer, wie in unserem Bericht, wer vom Elterngeld profitiert, so kann man nur von einer "Mogelpackung" für einkommensschwache Mehrkindfamilien mit nicht erwerbstätigen Müttern sprechen.

Was geben wir den Kindern weiter? Und wie?

Was geben wir den Kindern weiter? Und wie?

Es geht um das Wohl der Kinder. Das behaupten alle. Landauf, landab wogen die Diskussionen, einerseits über die Familie und den besonderen staatlichen Schutz, den ihr das Grundgesetz verbrieft; andererseits über die Wege, auf denen unsere Gesellschaft die Eltern am besten dabei unterstützt, ihrem "natürlichen Recht" und der "zuvörderst ihnen obliegenden Pflicht" angemessen zu entsprechen, nämlich ihre Kinder zu pflegen und zu erziehen (Art. 6, Abs. 2 GG),

Mehrkinderfamilien in Deutschland – Ziele des Bundesfamilienministeriums und Erkenntnisse der empirischen Sozialforschung (2)

Mehrkinderfamilien in Deutschland – Ziele des Bundesfamilienministeriums und Erkenntnisse der empirischen Sozialforschung (2)

Das Erziehen von drei, vier oder fünf Kindern ist mit einer Karriere beider Elternteile, die heute in der Wirtschaft immer zeitaufwändiger und Kräfte raubender wird, kaum vereinbar. Schließlich fordert auch „eine kinderreiche Familie von den Eltern, und hier besonders den Müttern, den ganzen Einsatz“ – wie Hinrich E. Bues auf „Erziehungstrends“ festgestellt hat Die derzeit im Vordergrund stehenden Schwerpunktsetzungen der Familienpolitik müssen deshalb in ihrer Einseitigkeit korrigiert werden, wenn es in Deutschland wieder mehr Kinder geben soll.

Mehrkinderfamilien in Deutschland – Ziele des Bundesfamilienministeriums und Erkenntnisse der empirischen Sozialforschung (1)

Mehrkinderfamilien in Deutschland – Ziele des Bundesfamilienministeriums und Erkenntnisse der empirischen Sozialforschung (1)

Der kürzlich vom Bundesfamilienministerium veröffentlichte „Monitor Familienforschung“ über „Kinderreiche Familien in Deutschland“ macht deutlich, dass es gute Gründe gibt, den Mehrkinderfamilien besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Er zeigt auch, dass die politisch Verantwortlichen nicht alles über Bord werfen sollten, was über Jahrzehnte zum Kernbestand der Familienpolitik gehörte.

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