Ehe
Krise der Ehe – Krise der Gesellschaft
von Markus Rüther am 17/11/2009 - 20:18.
Säkularisierung, Individualisierung, Sozialpolitik – der seit Jahrzehnten auf den verschiedensten Ebenen geführte Angriff auf die von der staatlichen Rechtsordnung anerkannte Verbindung eines Mannes und einer Frau zeigt Wirkung, und die starke Zunahme nicht ehelicher Lebensgemeinschaften, eine beständig wachsende Scheidungsrate sowie eine rückläufige Zahl der Eheschließungen bestätigen es: Die Bedrohung der Ehe erreicht eine neue Qualität.
Ehe und Familie aus christlicher Sicht (6)
von Jaume Planas am 04/03/2008 - 10:06.
Johannes Paul II. bemerkt: „Der Mensch unserer Zeit glaubt mehr den Zeugen als den Lehrern, mehr der Erfahrung als der Lehre, mehr dem Leben und den Taten als den Theorien.“ Mary Ann Glendon (Universität Harvard, 1995 Vertreterin des Heiligen Stuhls bei dem Weltfrauenkongress in Peking) sagt: „Die meisten Leute, vor allem die Jugendlichen, stört es nicht, dass man von ihnen Schwieriges verlangt. Was sie unbedingt brauchen, ist, abgesehen von der Gnade Gottes, eine geeignete Bildung und gute Beispiele.“
Ehe und Familie aus christlicher Sicht (5)
von Jaume Planas am 26/02/2008 - 01:16.
Bei den aktuellen Diskussionen im Rahmen der Familienpolitik kann das Wesen von Ehe und Familie leicht aus dem Blick geraten. So möchten wir in einer Artikelserie Ehe und Familie aus der christlichen Sicht vorstellen.
Ehe und Familie aus christlicher Sicht (4)
von Jaume Planas am 22/02/2008 - 08:13.
Bei den aktuellen Diskussionen im Rahmen der Familienpolitik kann das Wesen von Ehe und Familie leicht aus dem Blick geraten. So möchten wir in einer Artikelserie Ehe und Familie aus der christlichen Sicht vorstellen.
Ehe und Familie aus christlicher Sicht (3)
von Wolfgang Weber am 18/02/2008 - 09:29.
Bei den aktuellen Diskussionen im Rahmen der Familienpolitik kann das Wesen von Ehe und Familie leicht aus dem Blick geraten. So möchten wir in einer Artikelserie Ehe und Familie aus der christlichen Sicht vorstellen.
Ehe und Familie aus christlicher Sicht (2)
von Jaume Planas am 15/02/2008 - 08:38.
Bei den aktuellen Diskussionen im Rahmen der Familienpolitik kann das Wesen von Ehe und Familie leicht aus dem Blick geraten. So möchten wir in einer Artikelserie Ehe und Familie aus der christlichen Sicht vorstellen.
Ehe- und Familiengemeinschaft (5)
von Jutta Burggraf am 17/12/2007 - 09:02.
Die Familie als "communio" verlangt gemeinsames Lösen aller auftretenden Probleme in gemeinsamer Verantwortung; dies betrifft zunächst die Eltern, aber auch die Kinder, wenn sie größer werden. Die leidige Frage, wer nun für welchen Bereich zuständig sei, ob die Frau im Haus und der Mann im Beruf draußen arbeiten solle oder umgekehrt, scheint dabei oberflächlich und müßig zu sein.
Ehe- und Familiengemeinschaft (4)
von Jutta Burggraf am 14/12/2007 - 09:06.
Natürlich bleibt die Ehe eine Herausforderung - aber eine Herausforderung, die man nun leichter bestehen kann. Wird sie als "communio" verstanden und gelebt, so vollzieht sie sich als leiblich-seelisch-geistige Gemeinschaft auf allen Ebenen des Menschseins, und auf allen Ebenen bedeutet sie für die Gatten Selbsttranszendenz und Vereinigung. Dabei ist sie grundsätzlich offen für neues Leben; denn der jeweils andere wird als ganze Person, d.h. auch in seiner Fruchtbarkeit und in der möglichen Vater- bzw. Mutterschaft angenommen.
Ehe- und Familiengemeinschaft (3)
von Jutta Burggraf am 11/12/2007 - 16:27.
Die Frage ist, auf welche Weise in Ehe und Familie Selbstbewusstsein und Selbstlosigkeit gleichermaßen gelingen können. Anders ausgedrückt: Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit Ehe und Familie tatsächlich einige elementare Bedürfnisse des Menschen befriedigen, die oberflächlich betrachtet sogar widersprüchlich erscheinen können - wie etwa der Wunsch nach emotionaler Heimat, nach Geborgenheit und Vertrauen und die ebenso starke Sehnsucht, selbständig und frei zu leben? Hier kann der Begriff der "communio" klärend wirken.
Ehe- und Familiengemeinschaft (2)
von Jutta Burggraf am 09/12/2007 - 15:25.
Die "communio personarum" ist auf dem Hintergrund der theologischen Anthropologie Johannes Pauls II. zu fassen. Sie besagt, daß der Mensch (jeder Mensch) als Person an- und ernstgenommen wird. Als Person ist er vernunftbegabt, selbstbewußt, fähig sich zu besitzen, zu beherrschen und zu bestimmen. Ihm ist eine gewisse "Autoteleologie" eigen, d.h. er ist nicht nur begabt, sich in der Welt Ziele zu setzen, sondern auch für sich selbst Ziel zu sein. So strebt er danach, sich wohlzufühlen, die eigenen Talente zur Entfaltung zu bringen, als Gesamtpersönlichkeit zu reifen.
