Legasthenie – Lese- und/oder Rechtschreibweise (1)
von Johannes Georg Schramm am 05/02/2010 - 11:43.
Wenn Schüler in der Schule als Legastheniker erkannt worden sind, führt das bei Eltern oft zu Verunsicherungen, da sie die Lese- und/oder Schreibschwäche ihres Kindes leicht mit mangelnder Intelligenz in Verbindung bringen. Wie falsch und schädlich das ist und wie wirksam betroffenen Kindern geholfen werden kann, darüber klärt dieser Artikel eines Fachmannes auf.
Schulerfolg und Gleichstellung der Geschlechter
von Martin Eberts am 04/02/2010 - 10:46.
Im amerikanischen Schulwesen tut sich etwas. Nach langjährigen Versuchen an öffentlichen und privaten Schulen, Grundschulen und High Schools in verschiedenen US-Bundesstaaten setzt sich dort mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass mono-edukative Klassen bestimmte Vorteile haben und dass sie den koedukativen Klassen zumindest ebenbürtig, vielfach aber ihnen überlegen sind.
Up in the Air
von José García am 04/02/2010 - 09:04.
Zur „Generation Rollenkoffer“ gehören meistens junge Leute, die berufsbedingt ständig unterwegs sind. Nicht ganz so jung, dafür aber dauernd auf Reisen ist in der dritten Regiearbeit Jason Reitmans „Up in the Air“ Ryan Bingham (George Clooney), der im Jahr mehr als 300 Tage im Hotel verbringt. Warum Vielflieger mit einem Rollenkoffer reisen, wird dem Zuschauer in diesem amüsanten, aber auch nachdenklich machenden Spielfilm sehr anschaulich vor Augen geführt.
Kommentar zum Gastbeitrag von Bundesfamilienministerin Kristina Köhler (CDU) im aktuellen „Focus“!
von Dr. Albert Wunsch am 02/02/2010 - 09:47.
Den Ausführungen der neuen Bundesfamilienministerin im aktuellen Focus-Interview ist nur zuzustimmen, wenn sie die staatliche Förderung eines „mit einer bestimmten Rollenverteilung verbundenen Familienmodells“ kritisiert. Ja, der Staat solle stattdessen die „Übernahme von Verantwortung unterstützen, egal in welcher Form dies geschieht.“ Dieser Forderung kann sich eigentlich kein sachlich denkender Mensch verschließen.
Sherlock Holmes
von José García am 02/02/2010 - 09:41.
Sir Arthur Conan Doyle (1859-1930) hat sich seine bekannteste Figur „Sherlock Holmes“ so wohl kaum vorgestellt: Bereits in der Eingangssequenz schlägt Holmes (Robert Downey Jr.) ein paar finstere Gestalten in einem nicht minder finsteren Verlies nieder, ohne mit der Wimper zu zucken. In Guy Ritchies Spielfilm „Sherlock Holmes“ wird der wohl berühmteste Detektiv aller Zeiten noch reichlich Gelegenheit haben, seine körperliche Schlagkraft unter Beweis zu stellen. Unterstützt wird der „beratende Detektiv“ aus der Londoner Baker Street Nr. 221B selbstverständlich vom ebenfalls als Actionheld auftretenden Doktor Watson (Jude Law).
Unternehmen Familie
von Christiane Justin am 29/01/2010 - 12:26.
Zwar tut die Politik nach wie vor kaum etwas für die Familie, aber sie redet wieder davon. Immerhin. Die Politik ist gespalten. Ein Gespür für das wichtigste Bauelement der Gesellschaft ist noch da. Oder wieder da. Schließlich leistet die Familie einen handfesten Beitrag zum Bruttosozialprodukt. Die Familie produziert Humanvermögen.
Die Zukunft gehört den Familien mit Kindern. Kinderlose sterben aus.
von Hans Thomas am 29/01/2010 - 12:02.
Wenn die Politik von Familie und Kindererziehung spricht, muss man genau hinhören. Speziell sind die Antennen auszurichten auf den Trend: Soll die Familie in ihren ureigensten Kompetenzen gestärkt werden oder geht es - unter dem Vorwand sozialer Wohltaten, wie es sich versteht - um die Verstaatlichung der Kindererziehung?
Körperalarm bei Kindern
von Markus Rüther am 22/01/2010 - 16:45.
Stress, seit Mitte der 80iger in der Brockhaus-Enzyklopädie zum Schlüsselbegriff avanciert, erfasst nicht nur immer größere Bevölkerungskreise, sondern durchbricht in Ermangelung intakter sozialer Stützsysteme nun auch die Altersschranke zur Kindheit und Jugend, deren Schutzbattalione – Familie, Freunde, Lehrer – dem Übermaß an Anforderungen und Zumutungen nicht immer standhalten können.
Wenn Liebe so einfach wäre
von José García am 22/01/2010 - 09:22.
Geschiedene Leute, die nach Jahren der Trennung miteinander eine Liebesaffäre beginnen, stehen im Mittelpunkt des Spielfilms „Wenn Liebe so einfach wäre“. Die erfolgreiche Bäckerei-Besitzerin und Mutter dreier erwachsener Kinder Jane (Meryl Streep) pflegt nach etwa einem Jahrzehnt Trennung eine freundschaftliche Beziehung zu ihrem Ex-Mann, dem ebenso erfolgreichen Anwalt Jake (Alec Baldwin).
Vom gender-mainstreaming zum family-mainstreaming
von Hans Thomas am 20/01/2010 - 15:52.
"Gender mainstreaming": Ein bißchen merkwürdig ist es schon, wenn die deutsche Regierung eine erklärte politische Strategie auf Englisch zum Ausdruck bringt. Was gemeint ist, wissen wenige. "Gender" bedeutet Geschlecht, nicht biologisch, sondern grammatisch (der-die-das), dann auch kulturell und sozial: Geschlechterrolle. "Mainstream" bedeutet Hauptströmung, "Mainstreaming" steht für die Absicht, etwas zur Hauptströmung allgemeinen Denkens zu machen. Woher kommt der Begriff, was steckt dahinter? Fragt man nach, heißt es, es gehe um Gleichberechtigung, um Gleichstellung vor allem der Frauen, um "Geschlechtergerechtigkeit". Nichts Neues also? Warum dann auf Englisch?